Salihorsk, Industriezentrum in der Region Minsk, Weißrussland
Salihorsk liegt im gleichnamigen Bezirk in der Region Minsk und hat sich als Industriestadt mit Schwerpunkt auf Kalibergbau entwickelt. Die Stadt erstreckt sich über eine Fläche von etwa neun Quadratkilometern rund 120 Kilometer südlich der Hauptstadt auf einer Höhe von 153 Metern über dem Meeresspiegel.
Die Entdeckung großer Kaliumvorkommen im Starobiner Becken 1949 führte zur Gründung der Stadt 1958 als Bergbausiedlung. Innerhalb von fünf Jahren erhielt sie 1963 Stadtrecht, nachdem die Einwohnerzahl auf 18.000 angewachsen war.
Die Stadt trägt ihren Namen von den unterirdischen Salzlagerstätten, die ihre gesamte Entwicklung prägten. Lokale Sportvereine tragen den Namen Schachtjor, was auf die Bergbautradition verweist und im Fußball wie Eishockey Anhänger aus der ganzen Region anzieht.
Die Stadt ist über Regionalstraßen gut mit Minsk und anderen Zentren in der Umgebung verbunden. Ein technisches College vor Ort bietet Ausbildungen in Chemieingenieurwesen und Bergbau an, die auf die örtliche Industrie ausgerichtet sind.
Das umliegende Starobiner Becken enthält geschätzt 50 Milliarden Tonnen Kaliumsalze und zählt damit zu den bedeutendsten Rohstoffvorkommen in Belarus. Diese gewaltigen Reserven haben die Stadt zum Zentrum der nationalen Kaliproduktion gemacht.
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