Dinamo-Stadion, Sportstadion im Zentrum von Minsk, Belarus
Das Dinamo-Stadion ist eine Spielstätte mit ovalem Grundriss in der belarussischen Hauptstadt, die mehr als 22.000 Zuschauer fasst und deren Tribünen zu vier Fünfteln von einem durchgehenden Dach geschützt werden. Die gesamte Arena wird von LED-Flutlichtmasten beleuchtet, die auch abends für klare Sicht sorgen.
Die Anlage wurde 1934 eröffnet und musste nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs vollständig neu errichtet werden. Diese Wiederaufbauarbeiten begannen 1947 und zogen sich über sieben Jahre hin, bis das Stadion wieder nutzbar war.
Der Stadiontorbogen beim Haupteingang zeigt drei Sportlerfiguren aus Metall, die der Bildhauer Valentin Sankowitsch geschaffen hat. Diese Gruppe steht für die Tradition des Sports in der belarussischen Hauptstadt und erinnert Besucher daran, wie wichtig Bewegung und Wettkampf im öffentlichen Leben sind.
Die Zuschauertribünen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus mehreren Richtungen einfach zu erreichen, und unter dem Feld gibt es Parkmöglichkeiten für Fahrzeuge. Ein Medienraum bietet Platz für größere Gruppen von Journalisten während wichtiger Spiele oder Veranstaltungen.
Hier steht noch immer die olympische Flamme, die während der Spiele von Moskau 1980 brannte und damals sieben Fußballpartien begleitete. Dieses Relikt erinnert an die Rolle der Stadt als Austragungsort für internationale Sportereignisse während der sowjetischen Ära.
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