Kathedrale Mariä Himmelfahrt, Katholische Kathedrale in Pinsk, Belarus
Die Kathedrale der Namengebung der Seligen Jungfrau Maria ist eine katholische Kathedrale und Nebenbasilika im Barockstil im Herzen von Pinsk, Belarus. Die weißen Fassaden, die symmetrische Anlage und der im Inneren aufgestellte Pfeifenorgel aus dem Jahr 1836 prägen das Erscheinungsbild des Gebäudes.
Im 14. Jahrhundert errichteten die Franziskaner an dieser Stelle ein Kloster mit einer hölzernen Kirche, die den Grundstein für alles Folgende legte. Ab dem 16. Jahrhundert wurde das Gelände mehrfach umgebaut, bis schließlich die heutige Steinkirche entstand.
In der Kathedrale befindet sich das Gemälde Madonna von Pinsk von Alfred Romer, das seit Generationen ein Ort der Andacht ist. Besucher können während der Gottesdienste die lebendige Frömmigkeit der katholischen Gemeinschaft von Pinsk unmittelbar erleben.
Die Kathedrale ist während der Gottesdienste für Besucher geöffnet, und der Eintritt ist frei. Ein Besuch an einem Werktag ermöglicht es, die barocken Details und die Innenausstattung in Ruhe zu betrachten.
Bei der Restaurierung im 18. Jahrhundert wurden Mauerreste einer früheren, beschädigten Kirche in den Neubau integriert. Wer genau hinsieht, kann im Mauerwerk Steine unterschiedlicher Epochen erkennen, die stumme Zeugen der wechselvollen Geschichte des Ortes sind.
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