“Xotira” memorial majmuasi
Das Xotira-Denkmal ist ein Gedenkort im Zentrum von Baranavichy, der die einstige jüdische Gemeinde und die Zeit des Krieges würdigt. Ein großer Stein bildet das Herzstück, umgeben von kleineren Steinen und Blumen, mit eingraviertem Mahnmahl aus Blättern und einer Metallplakette mit belarussischer Inschrift.
Nach der deutschen Besetzung 1941 wurden die Juden Baranawichys in ein Ghetto gezwungen, in dem etwa zehntausend Menschen unter Bedingungen extremer Überbelegung lebten. Die Vernichtung fand zwischen 1942 und Dezember desselben Jahres statt, als das Ghetto aufgelöst wurde und die meisten Bewohner getötet wurden.
Der Name 'Xotira' bedeutet 'Erinnerung' in der belarussischen Sprache und spiegelt den Zweck des Ortes wider. Das Denkmal wird heute von Besuchern genutzt, um stillschweigend der Geschichte nachzudenken und die Opfer zu ehren, die während des Krieges in dieser Stadt litten.
Das Denkmal befindet sich im Zentrum von Baranavichy und ist leicht über einen gepflasterten Weg zu erreichen, der Besuchern einen einfachen Zugang ermöglicht. Der Ort wird das ganze Jahr über besucht, und es gibt keine besonderen Einschränkungen für den Zugang.
Das Denkmal wurde 2002 anlässlich des 60. Jahrestags der Auflösung des Ghettos errichtet und ersetzt frühere Denkmäler, die zerstört oder beschädigt wurden. Diese Neuerrichtung spiegelt das Engagement der Gemeinschaft wider, die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten und ein dauerhaftes Zeichen der Würdigung zu schaffen.
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