Winnipegsee, Süßwassersee in Manitoba, Kanada
Der Lake Winnipeg erstreckt sich über mehr als vierhundert Kilometer von Norden nach Süden und gehört zu den größten Binnengewässern Kanadas. Ein natürlicher Kanal teilt ihn in zwei Becken, wobei das nördliche tiefer und rauer ist als das südliche.
Der Sohn des französischen Entdeckers La Vérendrye dokumentierte das Gewässer in den 1730er-Jahren auf seinen Reisen ins Landesinnere. In den folgenden Jahrhunderten wurde es zu einer wichtigen Route für den Pelzhandel zwischen der Hudson Bay und den Prärien.
Der Name stammt aus der Cree-Sprache und bedeutet schlammiges Wasser, eine Beschreibung, die Besucher bei bestimmten Windverhältnissen noch heute nachvollziehen können. Am Ufer finden sich Fischerdörfer und kleine Gemeinden, die vom Wasser leben und es seit Jahrhunderten als Verkehrsweg nutzen.
Die südliche Region bietet Strände und Erholungsgebiete, die von Winnipeg aus in etwa einer Stunde erreichbar sind. Im Norden wird das Wasser rauer und die Infrastruktur wird spärlicher, daher sollten sich Besucher auf unterschiedliche Bedingungen einstellen.
Obwohl es sich um einen Süßwassersee handelt, erzeugen starke Winde manchmal Wellen, die an Meeresbrandung erinnern. Fischer und Einheimische nennen das südliche Becken oft den ruhigen Teil, während sie das nördliche wegen seiner unberechenbaren Strömungen meiden.
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