Yonge Street, Geschäftsstraße in der Innenstadt von Toronto, Kanada
Yonge Street zieht sich von der Uferpromenade bis weit in die nördlichen Vororte und bildet eine der längsten durchgehenden Straßen in Nordamerika. Geschäfte, Restaurants und Bürogebäude wechseln sich entlang der Fahrbahn ab, wobei die dichteste Bebauung im Zentrum zwischen Union Station und der Bloor Street liegt.
Gouverneur John Graves Simcoe ließ 1794 diese Route anlegen, um eine militärische Verbindung zwischen dem Ontariosee und dem oberen Teil der Provinz zu schaffen. Die ursprünglich schmale Waldstraße wurde im 19. Jahrhundert nach und nach verbreitert und entwickelte sich zur wichtigsten Handelsachse der wachsenden Stadt.
Der Name stammt von Sir George Yonge, einem britischen Kriegsminister aus dem 18. Jahrhundert, obwohl die Aussprache im Laufe der Zeit vereinfacht wurde. Heute treffen sich die Bewohner hier nach wichtigen Sportereignissen und feiern gemeinsam auf den breiten Bürgersteigen.
Die U-Bahn verläuft direkt unter dem Asphalt und verbindet zahlreiche Stationen entlang der gesamten Strecke, sodass man längere Abschnitte schnell überbrücken kann. An Wochenenden und abends ist der Verkehr dichter, während tagsüber unter der Woche die Bürgersteige voller Pendler sind.
Alle Hausnummern in Toronto beginnen an diesem Straßenverlauf und zählen von hier aus nach Osten oder Westen. Das macht die Straße zum Nullmeridian der Stadt, an dem sich das gesamte Adresssystem orientiert.
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