Festung Louisbourg, Historische Festung und nationale Stätte in Cape Breton, Kanada
Louisbourg ist eine rekonstruierte Festungsstadt aus dem 18. Jahrhundert an der felsigen Küste von Cape Breton im Atlantik. Über 60 Holz- und Steingebäude liegen hinter Erdwällen und Bastionen, darunter Kasernen, Häuser von Fischern, eine Kapelle, ein Gasthaus und Wachtürme mit Blick auf das Meer.
Frankreich begann den Bau der Anlage 1719 als militärischen Stützpunkt für die Kontrolle des Nordatlantiks und der Fischereigründe. Britische Truppen eroberten die Festung zweimal, 1745 und 1758, bevor sie die Mauern 1760 endgültig sprengten.
Die Besatzung besteht aus Kostümführern, die Soldaten, Händler, Fischer oder Bäcker spielen und mit den Gästen wie im 18. Jahrhundert sprechen. In den nachgebauten Straßen riechen Werkstätten nach Holzrauch, frischem Brot und Fisch vom Hafen.
Die Anlage öffnet täglich von Ende Mai bis Mitte Oktober und erfordert oft ein paar Stunden, um sie zu Fuß zu erkunden. Bei Nebel oder Regen können Wege schlammig werden, daher ist festes Schuhwerk sinnvoll.
Archäologen fanden mehr als 4 Millionen Objekte in den alten Gräben, darunter Knöpfe, Pfeifen, Nägel und Münzen, die nun die rekonstruierten Räume füllen. Ein Teil der Mauern verläuft heute unter modernen Ferienhäusern am Stadtrand.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.