Labrador-Halbinsel, Halbinsel im östlichen Kanada
Die Labrador-Halbinsel ist eine riesige Landmasse im östlichen Kanada, die zwischen mehreren Meeren und Buchten liegt. Das Gelände besteht aus Wäldern, felsigen Küstenabschnitten und zahlreichen Flüssen und Seen.
Portugiesische Seeleute erreichten die Küste Ende des 15. Jahrhunderts und dokumentierten die Gegend für Europa. Spätere französische und britische Aktivitäten prägten die europäische Geschichte der Region.
Die Region war lange Zeit Heimat der Innu und Inuit, die hier lebten und ihre eigenen Namen für die Orte schufen. Diese Verbindung zur Gegend ist bis heute in den Gemeinschaften spürbar.
Die Region ist dünn besiedelt mit kleinen Ortschaften entlang der Küste und an Flussläufen, die über Schiffe oder Flugzeuge erreichbar sind. Besucher sollten auf raue Wetterbedingungen vorbereitet sein, besonders in den kälteren Monaten.
Ein großer künstlicher See im Inneren der Halbinsel versorgt die Region mit Wasserkraft und ist eines der größten Reservoirs der Welt. Dieses Projekt prägt bis heute das Landschaftsbild und die Wirtschaft der Gegend.
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