Bell Island, Bergbauinsel in der Conception Bay, Neufundland und Labrador, Kanada.
Bell Island ist eine Insel in der Conception Bay vor der Küste von Neufundland, auf der einst großflächig Eisenerz abgebaut wurde. Die Insel hat mehrere kleine Siedlungen und steile Küstenklippen, die aus dem Wasser aufragen.
Die Eisenerzförderung auf der Insel begann 1895 und machte sie zu einem der größten Bergbaurgebiete der Welt. Der Abbau endete 1966 nach mehr als sieben Jahrzehnten intensiver Aktivität.
Das Bergbaumuseum in der alten Grube zeigt, wie die Bergleute arbeiteten, und erzählt von ihrer täglichen Routine unter der Erde. Die Arbeitergemeinschaften, die hier lebten, prägten die Inselkultur durch ihre Handwerk und ihre Traditionen.
Zum Erreichen der Insel fahren Fähren regelmäßig ab Portugal Cove und verbinden sie mit dem Festland. Besucher sollten sich wetterfeste Kleidung und robustes Schuhwerk mitbringen, da die Küstenwege und Bergbaugelände uneben sind.
Der Inselname stammt von einer glockenförmigen Felsformation an der Küste, die aus dem Wasser aufragt und ein markantes Merkmal des Ortes bildet. Diese ungewöhnliche Gesteinssäule ist von mehreren Meereshöhlen umgeben, die in den Felsklippen entstanden sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.