Baie-Comeau, Industrielle Hafenstadt in der Region Côte-Nord, Quebec, Kanada.
Baie-Comeau ist eine Hafenstadt an der Nordküste des Sankt-Lorenz-Stroms, gelegen an der Mündung des Manicouagan-Flusses in der Region Côte-Nord. Das Stadtgebiet erstreckt sich entlang der Flussuferlinie und umfasst mehrere Viertel, die sich zu einem zusammenhängenden Siedlungsraum verbunden haben.
Der Ort wurde 1936 gegründet, als der Oberst Robert McCormick hier eine Papierfabrik errichtete, was zum Aufbau einer neuen Siedlung führte. Die Stadt erhielt 1937 offiziell den Status einer Gemeinde und wurde später durch die Eingemeindung von Hauterive im Jahr 1983 erweitert.
Der Ort ist nach Napoléon-Alexandre Comeau benannt, einem Naturforscher, der die nördliche Küstenregion Québecs erforschte und dokumentierte. Diese Verbindung zur Naturgeschichte prägt bis heute die Identität des Ortes und sein Verhältnis zur umgebenden Landschaft.
Die Stadt ist gut mit dem Flughafen und der Route 138 Landstraße verbunden, die nach Quebec City führt, sowie mit einer Fährverbindung über den Sankt-Lorenz-Strom. Bei der Erkundung des Ortes sollte man beachten, dass die Lage am Nordufer bedeutet, dass Tagestouren oft abhängig von Wetter- und Tidenflüssen sind.
Das Stadtgebiet setzt sich aus zwei unterschiedlichen Zentren zusammen, die entstanden, als die ursprüngliche Siedlung sich mit dem benachbarten Hauterive vereinigte. Diese Doppelstruktur spiegelt sich bis heute im Aufbau des städtischen Raums wider und prägt das Gesicht der Ortschaft.
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