Manitobasee, Glazialsee im südlichen Zentral-Manitoba, Kanada.
Der See erstreckt sich in nord-südlicher Richtung und ist ein großes Süßwassergewässer in Zentralkanadaganz. Die lange, schmale Form prägt das Landschaftsbild dieser Region.
Der französische Pelzhandelsroutinist La Vérendrye erkundete das Gewässer 1738 und nannte es damals Lac des Prairies. Diese frühe europäische Erkundung trug zur späteren Kartografierung des Landes bei.
Der Name Manitoba stammt aus Algonkin-Worten und bedeutet "Meerenge des Geistes", was auf die Geräusche der Wellen gegen Kalkstein in den Narrows anspielt. Diese Bezeichnung zeigt, wie die Ureinwohner die besonderen Naturerscheinungen am See wahrnahmen.
Die Uferzonen bieten verschiedene Zugangspunkte für Besucher, obwohl einige Bereiche sumpfig sind. Es ist ratsam, sich vor Gelegenheitsfahrten über die Wetterbedingungen zu informieren, da der See schnell von Windböen beeinflusst werden kann.
Delta Marsh an der südlichen Küste ist ein wichtiger Rastplatz für wandernde Wasservögel während ihrer saisonalen Bewegungen. Dieser Bereich ist bekannt für die großen Vogelschwärme, die dort regelmäßig vorbeikommen.
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