Royal Ontario Museum, Naturhistorisches Museum in Toronto, Kanada
Das Royal Ontario Museum ist ein Natur- und Kulturkundemuseum in Toronto, das auf sechs Etagen Sammlungen aus Archäologie, Ethnographie, Paläontologie und Mineralogie zusammenführt. Die Ausstellungsflächen erstrecken sich über mehrere Gebäudeteile und verbinden historische Räume mit modernen Erweiterungen aus Glas und Metall.
Das Museum öffnete erstmals im März 1914 und war zunächst Teil der University of Toronto, bis es 1968 seine vollständige Unabhängigkeit erhielt. Die erste Erweiterung entstand bereits in den 1930er Jahren, während die größte Baumaßnahme mit der Fertigstellung des Kristallbaus 2007 abgeschlossen wurde.
Die Galerien des Museums zeigen Objekte aus allen bewohnten Kontinenten, darunter ägyptische Mumien, chinesische Keramiken und Textilien aus dem Mittelmeerraum. Viele Besucher verbringen Zeit in den Räumen zur kanadischen Geschichte, wo Alltagsgegenstände der First Nations neben Werkzeugen europäischer Siedler ausgestellt sind.
Die meisten Besucher planen etwa drei Stunden für einen Rundgang ein, je nach Interesse an einzelnen Themenbereichen. Rollstuhlgerechte Zugänge und Aufzüge sind in allen Gebäudeteilen vorhanden, und Garderobenschränke stehen im Eingangsbereich zur Verfügung.
Die Fassade des Kristallbaus neigt sich in mehrere Richtungen, sodass manche Wände nach außen und andere nach innen ragen. Dieses Design war ursprünglich umstritten, hat sich aber inzwischen zu einem Orientierungspunkt im Stadtviertel entwickelt.
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