Percé, Ort in Québec, Kanada
Percé ist eine kleine Stadt in Quebec an der Gaspé-Halbinsel an der Golfküste von Sankt-Lorenz. Die Ortschaft besteht aus farbenfrohen Gebäuden, einem aktiven Hafen und liegt mit direktem Blick auf zwei große Naturformationen - Percé Rock, einen charakteristischen Felsen im Meer mit natürlichem Bogen, und die nahegelegene Bonaventure Island, eine Insel mit ausgedehnten Seevogelbrutkolonien.
Samuel de Champlain besuchte die Region in den frühen 1600er Jahren und benannte die charakteristische Felsformation nach ihrer durchgehenden Öffnung. Der Ort entwickelte sich ab dem frühen 19. Jahrhundert zu einem Fischerdorf, wobei französische Kanadier, Iren und Jersey-Leute sich dort niederließen und ihre Traditionen mitbrachten.
Der Ort ist tief verwurzelt in der Fischereitradition und der Verbindung zum Meer, was man in den kleinen Kunstgalerien und Handwerksstätten sieht, wo lokale Künstler sich von der Küstenlandschaft inspirieren lassen. Während der Sommermonate finden kulturelle Festivals statt, bei denen Einheimische und Besucher lokale Handwerk, Musik und Meeresfrüchte feiern.
Der beste Weg, sich im Stadtzentrum fortzubewegen, ist zu Fuß, während für Ausflüge zu weiter entfernten Sehenswürdigkeiten wie Percé Rock oder Bonaventure Island ein Auto oder Bus notwendig ist. Parkplätze sind in der Regel verfügbar, aber es wird empfohlen, früh in der Hochsaison anzukommen, da die Busse und Taxis zwar vorhanden sind, aber teuer sein können.
Auf niedrigen Gezeitenpegeln können Besucher tatsächlich zum natürlichen Bogen von Percé Rock hinüber spazieren, anstatt ihn nur vom Strand oder von Booten aus zu betrachten. Diese Gelegenheit ist zeitlich begrenzt und erfordert Planung, da die sich ändernden Gezeiten diese besondere Route nur für kurze Zeitfenster jeden Tag ermöglichen.
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