Golf von Maine, Meeresschutzgebiet zwischen Cape Cod, Massachusetts und Nova Scotia, Nordatlantischer Ozean.
Der Golf von Maine ist eine Meeresregion zwischen Kap Cod und Nova Scotia mit einer komplexen Struktur aus tiefen Becken und flachen Bänken. Etwa 60 Flüsse münden hier ein und erzeugen durch starke Gezeiten eine ständige Wasserzirkulation, die verschiedene Lebensräume schafft.
Dieses Meeresgebiet wurde lange Zeit von beiden Ländern ohne klare Grenzen genutzt, bis ein internationales Gericht in den 1970er Jahren Fangrechte zuordnete. Diese Entscheidung trennte die gemeinsame Fischereizone und prägte die moderne Nutzung des Golfs nachhaltig.
Die Küstengemeinden hier haben eine lange Fischertradition, die sich heute zu neuen Formen entwickelt hat. Menschen züchten jetzt Lachse, Austern und Muscheln, statt wie früher hauptsächlich Kabeljau zu fangen.
Die Region beherbergt über 3000 Meeresarten, die für kommerzielle Fischerei und lokale Wirtschaft wichtig sind. Um das Gebiet zu erkunden, sollten Besucher beachten, dass die Gezeiten kräftig sind und die Wasserbedingungen je nach Jahreszeit stark variieren.
Die Wassertemperaturen steigen hier schneller als in jedem anderen Meeresgebiet der Welt, was Lebensräume und Arten verändert. Dies beeinflusst besonders die Kelp-Wälder und wandert Fischbestände in neue Gebiete ab.
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