Cornwall, Verwaltungszentrum im östlichen Ontario, Kanada
Cornwall ist eine Stadt am nördlichen Ufer des Sankt-Lorenz-Stroms in Ost-Ontario, nur wenige Kilometer von Quebec und New York entfernt. Die Innenstadt verläuft parallel zum Fluss, mit Wohnvierteln, die sich auf dem flachen Gelände hinter dem Uferbereich ausbreiten.
Die Ansiedlung entstand 1784, als Loyalisten aus New York hier nach dem Unabhängigkeitskrieg ein Dorf gründeten, das zunächst New Johnstown hieß. Der Name Cornwall wurde 1797 eingeführt, als die Gemeinde zum Verwaltungssitz des neu gebildeten Eastern District wurde.
Die Stadt liegt dort, wo sich englisch- und französischsprachige Gemeinden begegnen, was sich im Straßenbild und in den Geschäften widerspiegelt. Die Nähe zur Akwesasne-Reservation zeigt sich auch in Veranstaltungen und im täglichen Austausch zwischen den Nachbargemeinden, die seit Generationen miteinander verbunden sind.
Die Stadt erreicht man über die Autobahn 401, die durch das gesamte südliche Ontario führt, oder über Regionalstraßen aus Quebec. Die meisten Besucherziele liegen entlang des Flussufers oder in der Innenstadt, die man zu Fuß erkunden kann.
Der frühere Kanal, der Schiffe an den Stromschnellen vorbeiführte, wurde in den 1950er Jahren vom Seeweg-Projekt überholt und liegt heute als ruhige Wasserstraße zwischen Wohnvierteln. Seine Schleusen und Uferwege sind noch erhalten und werden von Spaziergängern und Radfahrern genutzt.
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