Neufundlandbank, Ozeanbank in Neufundland und Labrador, Kanada.
Die Grand Banks of Newfoundland sind ein Unterwasserplateau vor der Küste von Neufundland und Labrador im Atlantischen Ozean. Die Flächen liegen zwischen 15 und 90 Meter Tiefe und erstrecken sich über weite Bereiche des Festlandsockels.
Der Seefahrer John Cabot kartierte 1498 diese Gewässer während seiner Reise für die englische Krone. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gebiet von Fischerflotten aus ganz Europa genutzt.
Die Fischereiindustrie auf der Neufundlandbank prägte die maritimen Traditionen der kanadischen Küstengemeinden bis zum Kabeljau-Moratorium von 1992.
Der Zusammenfluss kalter und warmer Strömungen erzeugt häufig dichten Nebel. Boote und Schiffe müssen hier besonders aufmerksam navigieren.
Das Wasser ist besonders nährstoffreich und zieht eine große Vielfalt an Fischen an. Kabeljau, Schellfisch und Plattfische teilen sich diesen Lebensraum mit Muscheln und Krebstieren.
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