Lake Michigan–Huron, Verbundenes Seensystem zwischen Michigan und Ontario
Michigan-Huron besteht aus zwei verbundenen Süßwasserbecken, die durch die Meerenge von Mackinac fließen und sich über mehr als 116.000 Quadratkilometer erstrecken. Das westliche Becken liegt vollständig in den USA, während das östliche die Grenze zwischen den USA und Kanada bildet.
Französische Entdecker erreichten die Gewässer im 17. Jahrhundert und nannten den östlichen Teil Mer Douce wegen seines süßen, trinkbaren Wassers. Die Ufergemeinden wuchsen später durch den Pelzhandel und die Schifffahrtsrouten, die bis heute beide Seiten verbinden.
Der Name Michigan stammt aus der Sprache der Ojibwe und bedeutet großes Wasser, während französische Siedler den östlichen Teil nach dem Stamm der Huronen benannten. Beide Seiten ziehen heute Segler, Angler und Küstengemeinden an, die auf dem Wasser leben und arbeiten.
Zahlreiche Häfen und Jachthäfen entlang beider Ufer bieten Zugang für Freizeitboote, Fischerboote und Handelsschiffe. Die Bedingungen auf dem Wasser wechseln schnell, besonders im Herbst, wenn kühle Luftmassen über die warme Oberfläche streichen.
Archäologische Forschung hat auf dem versunkenen Alpena-Amberley-Rücken Jagdstrukturen entdeckt, die rund 9000 Jahre alt sind. Diese Überreste liegen heute unter Wasser und zeigen, dass Menschen vor dem Anstieg des Seespiegels auf dieser heute überfluteten Landbrücke jagten.
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