James Bucht, Südliche Verlängerung der Hudson Bay in Nunavut, Kanada.
Die James Bay ist eine südliche Erweiterung der Hudson Bay im kanadischen Nunavut und trennt die Ostküste von Ontario von der Westküste Québecs. Die Bucht empfängt zahlreiche Flüsse und liegt in flachen Gewässern, die sich über mehrere hundert Kilometer erstrecken.
Henry Hudson erreichte diese Gewässer 1610 auf seiner Suche nach der Nordwestpassage. Thomas James erkundete die Bucht 1631 gründlich und überwinterte auf Charlton Island, was der Region ihren Namen gab.
Cree-Gemeinden leben seit Jahrhunderten an den Ufern dieser Bucht und nutzen die vielen Flüsse als Verbindungswege zwischen dem Binnenland und der Küste. Ihre Sprache und ihre Handelstraditionen prägen auch heute noch die umliegenden Siedlungen.
Die Region ist extrem abgelegen und nur mit dem Flugzeug oder Boot erreichbar. Das kalte Klima und die langen Winter verlangen nach warmer Kleidung und guter Vorbereitung für jeden Besuch.
Wissenschaftliche Verankerungen im Wasser zeichnen die Strömungen auf, die arktisches Wasser mit den wärmeren Zuflüssen aus dem Süden verbinden. Diese Messgeräte sammeln Daten über Sedimentbewegungen und saisonale Veränderungen in einer schwer zugänglichen Umgebung.
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