Atlantische Provinzen, Geografische Region an der Ostküste Kanadas
Diese Region an der Ostküste umfasst New Brunswick, Newfoundland and Labrador, Nova Scotia und Prince Edward Island, vier Provinzen zwischen dem Sankt-Lorenz-Golf und dem Atlantik. Das Gebiet wird durch lange Küstenlinien geprägt, die sich über das gesamte Territorium erstrecken und Buchten, Halbinseln und vorgelagerte Inseln bilden.
Norrøne Seefahrer erreichten das Territorium um das Jahr 1000, lange bevor andere europäische Gruppen ankamen und sich dauerhaft niederließen. Französische und britische Siedler gründeten ab dem frühen 17. Jahrhundert Kolonien, die später die heutigen Provinzgrenzen bildeten.
Die Mi'kmaq, Naskapi, Beothuk und Nunatsiavut Völker legten die kulturellen Grundlagen des atlantischen Kanada vor dem europäischen Kontakt und bewahren ihr Erbe.
Das Wetter ändert sich schnell entlang der Küste, daher empfiehlt es sich, auf wechselnde Bedingungen vorbereitet zu sein. Für Fahrten zwischen den Provinzen sollte man genügend Zeit einplanen, da die Entfernungen größer sind als auf den ersten Blick vermutet.
Die Bay of Fundy, die zwischen Nova Scotia und New Brunswick liegt, zeigt den höchsten Tidenhub der Welt, wobei das Wasser bei Flut und Ebbe mehr als 16 Meter steigt und fällt. Der Meeresboden wird bei Ebbe freigelegt und zeigt eine Landschaft, die sich zweimal täglich vollständig verändert.
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