Gros-Morne-Nationalpark, Nationalpark in Neufundland und Labrador, Kanada.
Gros Morne ist ein Nationalpark an der Westküste der Insel Neufundland in der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador. Die Landschaft umfasst bewaldete Hügel, flache Küstenebenen mit Torfmooren, Süßwasserseen und steile Felswände, die sich über schmale Meeresarme erheben.
Die kanadische Regierung richtete den Park 1973 ein, um geologische Formationen und Ökosysteme zu schützen. Die UNESCO erkannte das Gebiet 1987 als Welterbe an, weil freiliegende Erdmantelgesteine kontinentale Verschiebungen sichtbar machen.
Der französische Name bedeutet „großer trostloser Hügel
Die Anreise erfolgt meist über die Route 430, die durch mehrere Ortschaften am Parkrand führt. Wanderwege reichen von kurzen Spaziergängen bis zu ganztägigen Touren, wobei Wetterwechsel auch im Sommer häufig sind.
Das Tablelands-Hochland zeigt orangebraunes Gestein aus dem Erdmantel, das vor etwa 485 Millionen Jahren an die Oberfläche gelangte. Wenige Pflanzen wachsen auf diesem mineralreichen Boden, der einer Marslandschaft ähnelt.
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