Parc national des Grands-Jardins, Nationalpark in der Region Charlevoix, Quebec, Kanada
Grands-Jardins ist ein Nationalpark in der Region Charlevoix, der sich über ein großes Gebiet mit Bergen, Wäldern und alpinen Feuchtgebieten erstreckt. Das Gelände beherbergt über 120 Seen und Gewässer, die zwei große Wasserscheiden bilden.
Das Gebiet wurde ab 1939 kommerziell als Holzeinschlagsgelände genutzt, bevor es 1981 zum Nationalpark erklärt wurde. Die Forstwirtschaft hatte etwa ein Drittel der Fläche geprägt, bis der Schutzstatus all diese Aktivitäten beendete.
Das Gebiet war einst bekannt für private Angelclubs und ein englisches Resort am Murray River, wo Besucher traditionelle Outdoor-Aktivitäten genossen. Diese historischen Orte zeigen, wie Menschen die Wildnis von Quebec schon lange für Erholung nutzen.
Besucher können über etwa 30 Kilometer Wanderwege das Gelände erkunden und in den vielen Seen auf Forellenfang gehen. Die beste Zeit zum Besuch sind Frühling, Sommer und Herbst, wenn die Wege zugänglich sind und die Fischerei aktiv ist.
Das Gelände beherbergt Taiga-Umgebungen, die sonst im Norden von Quebec anzutreffen sind, hier aber weiter südlich wachsen. Mit etwa 200 Flechtenarten und 15 verschiedenen Heidekräutern zeigt sich eine ungewöhnliche Naturgemeinschaft für diese südlichere Lage.
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