La-Mauricie-Nationalpark, Nationalpark in Shawinigan, Kanada.
La Mauricie ist ein Nationalpark im kanadischen Schildgebiet mit über 150 Seen, die von bewaldeten Hügeln der Laurentinischen Berge umgeben sind. Das Parkgelände erstreckt sich über sanfte Täler und Wälder aus Ahorn, Birke und Fichten, durchzogen von Wanderwegen und Kanupassagen.
Archäologische Funde belegen menschliche Siedlungen im Archaischen Zeitalter zwischen 7000 und 3000 v. Chr. in dieser Gegend. Die kanadische Regierung schuf den Park 1970, um Wälder und Wasserläufe zu schützen, die zuvor durch Holzfällerei und Dammbauten bedroht waren.
Die Atikamekw-Nation kennt dieses Gebiet seit Jahrtausenden und hat traditionelle Routen und Plätze hinterlassen, die heute durch archäologische Fundstellen sichtbar bleiben. Einige Seen und Wasserwege tragen noch immer indigene Namen, die mit alten Geschichten und Reisewegen verknüpft sind.
Das Parkgebiet hat zwei Eingänge bei Saint-Jean-des-Piles und Saint-Mathieu-du-Parc, die zu Campingplätzen und Ausrüstungsverleihstellen führen. Besucher sollten ausreichend Wasser und Insektenschutz mitbringen, besonders im Frühsommer, wenn Mücken häufig sind.
Das Parkgebiet beherbergt seltene Waldschildkröten, die in flachen Bachläufen und feuchten Uferzonen nach Nahrung suchen. Elche, Schwarzbären, Biber und Otter leben hier ebenfalls und lassen sich manchmal an Seeufern oder in Feuchtgebieten beobachten.
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