Autodrome Val-Bélair
Das Autodrome Val-Bélair war eine Rennbahn in Quebec mit ovalem Asphaltbelag von etwa 500 Metern Länge. Die Strecke verfügte über einfache Strukturen mit gedeckten Tribünen für Zuschauer und wurde für verschiedene Rennformate genutzt, darunter Oval- und Achterrennen.
Die Rennbahn wurde 1961 gebaut, um eine schnellere Asphaltbahn für Rennbegeisterte zu schaffen, die zuvor nur auf Tonpisten fahren konnten. Nach Jahrzehnten mit populären Rennen mit lokalen und amerikanischen Fahrern schloss die Bahn 1987 ihre Aktivitäten, als das Land für Wohnungsbau entwickelt wurde.
Der Ort trug ursprünglich den Namen Quebec Modern Speedway und wurde später in Autodrome Val-Bélair umbenannt, was die lokale Gemeinde widerspiegelte. Die Rennbahn war über Jahrzehnte ein Treffpunkt für die Gemeinschaft, wo Rennfans zusammenkamen, um lokale Fahrer wie Denis Giroux und Jean-Paul Cabana zu unterstützen und spektakuläre Stunts zu sehen.
Der historische Ort ist über den Boulevard Pie-XI Nord erreichbar und liegt in der Nähe der heutigen Rue du Hérisson. Heute ist das Gelände ein Wohngebiet mit etwa 188 Häusern, sodass Besucher nur noch die Straßen durchlaufen können, um sich die Lage des früheren Rennplatzes vorzustellen.
Der Bahn ist für ihre Achterrennen bekannt, eine seltene Rennformat, bei dem Fahrzeuge eine achtförmige Strecke befahren. Sie war auch berühmt für Stunts der Hell Drivers und Bussprünge der Brüder Lessard, die große Menschenmengen anzogen und den Ort über einfache Autorennen hinaus populär machten.
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