Port au Port Peninsula, Küstenhalbinsel im westlichen Neufundland, Kanada
Die Port au Port Peninsula ist ein Landstrich an der Westküste Neufundlands, der sich ins Meer erstreckt und mit dem Festland durch eine schmale Landbrücke verbunden ist. Das Gelände wird von einer rauen Küstenlinie geprägt, auf der kleine Dörfer und Fischerdörfer verteilt sind.
Baskische Fischer benannten das Gebiet im 16. Jahrhundert nach ihrem Wort für Hafen, und diese frühen Besucher ließen sich saisonal nieder, um Fisch zu fangen. Im Laufe der Zeit wurden diese temporären Lager zu dauerhaften Dörfern, in denen Menschen generationenlang lebten.
Die Halbinsel ist Heimat der größten französischsprachigen Gemeinde Neufundlands, wo Menschen ihre Sprache im täglichen Leben sprechen und bei lokalen Festen zusammenkommen. Die Bewohner haben ihre französischen Traditionen und Bräuche über Generationen hinweg bewahrt und weitergegeben.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn die Straßen leicht zugänglich sind und das Wetter stabiler bleibt. Man sollte mit längeren Fahrtzeiten rechnen, da die Halbinsel abgelegen ist und einige Straßen in schlechteres Wetter anfällig sind.
Unter der Erde lagern bedeutende Erdöl- und Erdgasvorräte, die seit Jahrzehnten von Geologen und Energieunternehmen untersucht werden. In Lower Cove wird seit den 1970er Jahren Kalkstein abgebaut, was die wirtschaftliche Geschichte des Landstrichs geprägt hat.
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