Sheguiandah, Archäologische Stätte im Bezirk Manitoulin, Ontario, Kanada.
Sheguiandah ist eine archäologische Stätte auf einer Quarzithöhe an der Nordwestküste der Insel Manitoulin, wo sich Überreste von menschlichen Siedlungen aus neun Jahrtausenden befinden. Der Ort zeigt kontinuierliche Besiedlung durch verschiedene Kulturen, die die natürlichen Quarzitressourcen für ihre Werkzeuge nutzten.
Die antiken Steinwerkzeuge wurden 1951 von Thomas E. Lee entdeckt, was zu Ausgrabungen führte, die Artefakte aus einer Zeit vor etwa 9,500 Jahren ans Licht brachten. Die Funde zeigen verschiedene Kulturperioden wie die paläoindianische, archaische und mittelalterliche Waldlandperiode.
Der Ort war über Jahrtausende hinweg ein wichtiger Treffpunkt für verschiedene Völker, die hier ihre Werkzeuge aus dem vor Ort gewonnenen Quarzit herstellten und austauschten. Diese gemeinsame Nutzung des gleichen Materials verbindet die Spuren vieler Generationen miteinander.
Der Standort ist über einen Holzsteg und markierte Wege zugänglich, die das Gelände sicher durchqueren. Besucher sollten angemessenes Schuhwerk tragen und die Tafel-Informationen beachten, da der Boden uneben sein kann.
Die weißen Quarzit-Felsbrocken, aus denen dieser Ort besteht, sind zwei Milliarden Jahre alt und gehören zum kanadischen Schild. Diese Steinschicht war Grund dafür, dass verschiedene Völker sich hier ansiedel ten und ihre speziellen Werkzeugtraditionen pflegten.
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