Pembina-Tal, Verwaltungsregion im südlichen Manitoba, Kanada
Die Pembina Valley Region ist ein landwirtschaftlich geprägtes Gebiet im Süden Manitobas, das sanfte Hügel, Flusstäler und Wälder aus Espen und Eichen aufweist. Das Pembina-Tal selbst schneidet tief in die sonst flache Prärie und bildet ein deutlich abwechslungsreicheres Gelände als der Rest der Provinz.
Das Gebiet war seit Langem ein Jagd- und Sammelgebiet der indigenen Völker, wie archäologische Fundstellen in der Region belegen. Mit der europäischen Besiedlung im 19. Jahrhundert verwandelte sich das Land schrittweise in eine Ackerbauregion, geprägt von mennonitischen und anderen Einwanderergemeinschaften.
Die Region ist für ihre mennonitischen Wurzeln bekannt, die man noch heute in der Küche, den Ortsnamen und einigen traditionellen Baustilen erkennen kann. In Städten wie Altona und Winkler spiegeln lokale Märkte und Gemeinschaftsfeste diese Herkunft wider.
Die Region lässt sich am besten mit dem eigenen Auto erkunden, da Highways die wichtigsten Ortschaften wie Morden, Winkler und Altona miteinander verbinden. Sommer und früher Herbst bieten die angenehmsten Bedingungen für Ausflüge ins Freie.
In der Nähe von Morden befindet sich eine der bemerkenswertesten Ansammlungen von Mosasaurier-Fossilien in Kanada, die in der lokalen Prärie entdeckt wurden. Das Canadian Fossil Discovery Centre bewahrt einige dieser Funde und ermöglicht Besuchern, Originalfossilien in unmittelbarer Nähe zu sehen.
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