Porcupine Hills, Hügelgruppe in Manitoba, Kanada
Die Porcupine Hills sind eine Hügelgruppe im Nordwesten Manitobas, wo sich bewaldete Hänge und offene Weideland in sanft geschwungener Topografie abwechseln. Die Gruppe liegt im Bereich der Manitoba Escarpment und bildet eine natürliche Übergangszone zwischen dem borealen Wald im Norden und den Grasebenen im Süden.
Diese Hügel entstanden am Ende der letzten Eiszeit, als sich die Gletscher zurückzogen und das Schmelzwasser den glazialen See Agassiz bildete, dessen altes Ufer durch die Manitoba Escarpment markiert wird. Die Formen des heutigen Geländes wurden also nicht durch Erosion allein, sondern durch das Gewicht und den Rückzug gewaltiger Eismassen geformt.
Der Name Porcupine Hills bezieht sich auf das Stachelschwein, ein Tier, das in dieser Region heimisch ist und dessen stachelige Silhouette an die unregelmäßigen Hügelkämme erinnern soll. Wer die Gegend durchstreift, begegnet einer Landschaft, die von Waldwegen, offenen Wiesen und gelegentlichen Felsformationen geprägt ist.
Die Hügelgruppe liegt abseits von Städten und erfordert ein eigenes Fahrzeug, da öffentliche Verkehrsmittel in dieser Gegend kaum vorhanden sind. Wer die höheren Lagen erkunden möchte, sollte festes Schuhwerk mitbringen und auf wechselhafte Wetterbedingungen vorbereitet sein, besonders im Frühling und Herbst.
Hart Mountain, der höchste Punkt innerhalb dieser Hügelgruppe, ist der zweithöchste Gipfel Manitobas und wird von vielen Reisenden übersehen, da das Gebiet kaum markiert ist. Von dort aus blickt man weit über ein Hochplateau, das in dieser Flachheit der kanadischen Prärie selten anzutreffen ist.
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