Pickle Lake, Gemeinde im Bezirk Kenora, Kanada.
Pickle Lake ist eine Gemeinde im nördlichen Ontario, die sich auf einer Höhe von 390 Metern befindet und als nördlichste Siedlung mit ganzjähriger Straßenanbindung fungiert. Sie liegt in einem dünn besiedelten Gebiet, in dem die Landschaft von Wald und Seen geprägt ist.
Die Gründung der Gemeinde geht auf die Goldfunde von 1928 zurück, die zur Erschließung der Region führten. Der Bergbau prägte die Entwicklung bis zur Schließung der Minen 1995, woraufhin sich die Wirtschaft umorientieren musste.
Die Gemeinde hat enge Verbindungen zu First-Nations-Gruppen und betreibt einen Radiosender, der christliche und First-Nations-Inhalte ausstrahlt, was das alltägliche Leben vor Ort prägt.
Die einzige Straßenanbindung erfolgt über die Highway 599, die sich nach Süden erstreckt. Besucher sollten beachten, dass die Entfernung zu größeren Städten erheblich ist und es sich um eine sehr abgelegene Region handelt.
Der Name stammt von der besonderen Form des benachbarten Sees, der einer Gurke ähnelt und der Gemeinde ihren charakteristischen Namen gab. In der Region befinden sich auch die Überreste ehemaliger Berarbeitungsstätten wie Central Patricia, die an die frühere Bergbauzeit erinnern.
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