Ile Parisienne Light, Leuchtturm in der Whitefish Bay, Kanada.
Der Île Parisienne Light ist ein sechseckiger Betonleuchturm auf der südwestlichen Spitze der Insel Île Parisienne in der Whitefish Bay. Der Turm ist etwa 16 Meter hoch und trägt eine zehneckige rote Laterne sowie einen Biber-Wetterhahn auf seiner Spitze.
Der Leuchtturm wurde 1911 erbaut, um Schiffe durch die gefährlichen Gewässer des Oberen Sees zum Soo-Schleusentunnel zu leiten und den Schiffsverkehr zu unterstützen. Die rote Laterne und das Biber-Design wurden als Symbol der Region und ihrer maritimen Bedeutung für Ontario gewählt.
Der Leuchtturm erhielt 1991 die Anerkennung als Bundeserbe-Gebäude und markiert seine Bedeutung in der maritimen Geschichte Ontarios.
Der Leuchtturm ist derzeit nicht für Besucher zugänglich, da die Anlage mit automatisierten Solarsystemen aktiv betrieben wird und sich in einem stark befahrenen Schiffsverkehrskorridor befindet. Die beste Sicht bietet sich vom Wasser aus oder von nahe gelegenen Aussichtspunkten am Ufer.
Im Juli 1920 wurden drei Leichen des Schiffswracks John Owen an der Insel Île Parisienne angespült und dort begraben, was einen tragischen Moment in der Schifffahrtsgeschichte des Sees markierte. Dieses Ereignis erinnert an die Gefahren, die Seeleute auf diesen Gewässern damals erlebten.
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