St. Stephen's Church, Kirchengebäude in Kanada
St. Stephen's Church ist ein Kirchengebäude in Chambly, das zwischen 1820 und 1822 aus behauenen Steinen erbaut wurde und Merkmale der palladianischen Architektur aufweist. Der kleine, rechteckige Bau besitzt einen dreistöckigen Turm, eine von Säulen gestützte Vorhalle, halbkreisförmige Fenster und ein tonnengewölbtes Inneres mit seitlichen Galerien, Holzbänken und einem Altar am vorderen Ende.
Die Kirche wurde in den frühen 1820er Jahren errichtet, um Soldaten der nahegelegenen Festung und lokale Bewohner zu bedienen. In den 1830er Jahren wurden Galerien hinzugefügt, um mehr Platz zu schaffen, und 1970 erhielt das Gebäude den Status eines nationalen Kulturdenkmals von Kanada.
Die Kirche dient der Gemeinde seit ihrer Gründung als Treffpunkt, wo sich Soldaten und Einwohner zu Gottesdiensten versammelten. Heute zeigt sich dieser gemeinschaftliche Charakter noch immer in den wöchentlichen Zusammenkünften und den nachbarschaftlichen Veranstaltungen im benachbarten Randell Hall.
Das Gebäude ist von einem alten Friedhof umgeben und befindet sich in einer ruhigen, baumbestandenen Gegend in der Nähe der Festung Chambly. Die Nebenanlage Randell Hall bietet Raum für Veranstaltungen und ergänzt das Kirchengelände.
Ein Stein- oder Taufbecken wurde von den Soldaten der Festung als Geschenk an die Kirche gespendet und ist noch immer erhalten. Eine Kirchenglocke, die 1812 aus England mit der Inschrift 'Isaac Tod' importiert wurde, wurde in den 1980er Jahren gestohlen, später wiedergefunden und durch eine neue ersetzt.
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