Helium and Lead Observatory, Neutrino-Detektor im SNOLAB, Creighton Mine, Sudbury, Kanada
Das Helium and Lead Observatory ist ein Neutrinodetektor in der Tiefe, der Bleiblöcke und spezielle Sensoren einsetzt, um Teilchen aus dem All zu erfassen. Die Anlage nutzt 79 Tonnen Blei zusammen mit 128 Helium-Sensoren, um winzige Signale von Supernovaexplosionen zu verfolgen.
Das Observatorium wurde 2012 in Betrieb genommen und begann sofort mit der Beobachtung von Neutrinosignalen aus dem Universum. Es nutzt wiederaufbereitete Materialien aus früheren Experimenten, die Jahrzehnte lang für andere Zwecke gesammelt worden waren.
Die Bleischichten in dieser Anlage sind ein wichtiger Treffpunkt für Forschungsgruppen aus verschiedenen Ländern, die zusammen an Fragen über Sternexplosionen arbeiten. Der unterirdische Standort zieht Wissenschaftler an, die sonst nur schwer zusammenkommen würden.
Der Zugang zu diesem Experiment ist begrenzt, da es sich tief unter der Erde in einem Bergwerk befindet, wo strenge Sicherheitsrichtlinien gelten. Besucher sollten sich auf einen anspruchsvollen Besuch vorbereiten und alle Anweisungen der örtlichen Guides befolgen.
Das Blei in dieser Anlage stammt aus Experimenten, die Jahrzehnte zuvor durchgeführt wurden und zeigt, wie Forscher alte Materialien kreativ weiterverwenden. Die Sensoren selbst kommen von einem früheren berühmten Neutrinoexperiment, das bahnbrechende Entdeckungen machte.
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