Statue of Émilie Gamelin, Bronzestatue an der Station Berri-UQAM, Montreal, Kanada
Die Statue des Émilie Gamelin ist eine Bronzeskulptur an der U-Bahn-Station Berri-UQAM in Montreal, die eine Frau darstellt, die einen Korb mit Lebensmitteln trägt. Die etwa 190 Zentimeter hohe Figur steht auf Bodenhöhe ohne erhöhte Basis, sodass Besucher die Details aus nächster Nähe sehen können.
Das Denkmal wurde 1999 von Bildhauer Raoul Hunter geschaffen, um zweihundert Jahre seit der Geburt von Mutter Gamelin zu feiern. Sie hatte 1841 die Schwesternschaft Les Filles de la Charité gegründet, eine Organisation, die sich der Unterstützung von Armen in Montreal widmete.
Die Statue zeigt Mutter Gamelin mit einem Lebensmittelkorb, was ihre tägliche Arbeit mit armen Menschen in der Stadt widerspiegelt. Das Bildwerk wird von Besuchern wahrgenommen als Ehrung einer Person, die ihr Leben der Fürsorge für Bedürftige widmete.
Die Statue befindet sich direkt an der U-Bahn-Station, was sie leicht zugänglich macht, besonders wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist. Die fehlende Podiumhöhe bedeutet, dass man die Statue von allen Seiten beobachten kann, was Fotografie und Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln ermöglicht.
Die Statue wurde an jenem genauen Ort errichtet, wo Mutters Zufluchtsstätte bis in die 1960er Jahre tätig war, bevor der Bau der U-Bahn begann. Der Standort verbindet die Vergangenheit des Hauses, in dem Arme Unterkunft fanden, mit ihrer modernen Würdigung als öffentliches Denkmal.
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