Oberbauenstock, Berggipfel in Uri und Nidwalden, Schweiz
Der Oberbauenstock ist ein Berg in Uri und Nidwalden mit einer Höhe von 2.117 Metern und prägt die Landschaft oberhalb des Vierwaldstättersees mit seinen steilen Abhängen. Die Hänge zeigen felsiges Gelände, das dem Gipfel seine markante Form gibt und von vielen Orten am See aus sichtbar ist.
Der Berg entstand während der Alpengebirgsbildung vor Millionen Jahren, als Gesteinsschichten übereinander geschoben wurden. Diese geologischen Prozesse formten den gesamten Alpenbogen in dieser Region.
Einheimische nennen den Gipfel auch Baberg. 1983 bezeichnete die Nagra ihn als möglichen Standort eines Endlagers für radioaktive Abfälle; rund 150 Personen gründeten dagegen die Bürgerinitiative «Atommüll Hiä Niä», und eine 1984 veröffentlichte Studie des Büros Ökos äusserte Zweifel an der Sicherheit. Nach 1993 liess die Nagra vom Standort ab.
Der Gipfel ist über mehrere Wanderrouten erreichbar, die meisten davon als anspruchsvoll eingestuft. Die Seilbahn Niederbauen hilft Wanderern, schnell Höhe zu gewinnen und erspart den unteren Teil des Aufstiegs.
1983 nannte die Nagra den Oberbauenstock neben dem Niderbauen Chulm als möglichen Standort eines Endlagers für radioaktive Abfälle, gestützt auf seine Mergelschichten und die geologischen Daten des Seelisbergtunnels. Die lokale Opposition gründete am 5. März 1983 die Bürgerinitiative «Atommüll Hiä Niä»; nach 1993 liess die Nagra vom Standort ab.
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