Gstaad, Alpendorf in Saanen, Schweiz
Gstaad ist ein Bergdorf in Saanen im Südwesten der Schweiz, das auf 1050 Metern Höhe liegt und von Holzchalets sowie traditioneller alpiner Bauweise geprägt ist. Das Ortsbild verteilt sich über sanfte Hänge und wird von bewaldeten Bergrücken und offenen Weideflächen umgeben.
Der Ort entstand an der Kreuzung von Wegen ins Wallis und in die Waadt, wo im dreizehnten und vierzehnten Jahrhundert ein Gasthaus und ein Lagerhaus errichtet wurden. Nach einem Brand im Jahr 1898 begann der Wandel vom landwirtschaftlichen Zentrum zum Ferienort, der mit dem Bau des Gstaad Palace 1913 seinen Höhepunkt fand.
Die St.-Niklaus-Kapelle aus dem Jahr 1402 zeigt im Inneren Wandmalereien aus dem fünfzehnten Jahrhundert, die noch heute zu sehen sind. Lokale Handwerkstraditionen verbinden sich mit dem alpinen Lebensstil, der sich in den Holzbauten und der Architektur der Umgebung widerspiegelt.
Das Dorf ist Ausgangspunkt für 220 Kilometer Pisten, die über mehrere Sektoren verteilt und durch ein integriertes Liftsystem verbunden sind. Die meisten Wege und Verbindungen sind im Winter wie im Sommer nutzbar, wobei die Hauptsaison von Dezember bis April dauert.
Während der Sommermonate verwandeln sich viele Skipisten in Wanderwege, die durch blühende Almwiesen und an Kuhherden vorbeiführen. Einige der Bergrestaurants bleiben das ganze Jahr über geöffnet und servieren traditionelle Gerichte mit Produkten aus der Region.
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