Kanton Uri, Kanton in der Zentralschweiz, Schweiz.
Der Kanton Uri erstreckt sich im zentralen Teil der Schweiz vom Urnersee bis zum Gotthardmassiv und umfasst ein Gebiet von etwa 1.077 Quadratkilometern (416 Quadratmeilen). Das Gelände steigt vom Reusstal zu den Hochalpen an, mit bewaldeten Hängen, steilen Felswänden und mehreren Gletschern in den oberen Höhenlagen.
Im Jahr 1291 schloss sich Uri mit Schwyz und Unterwalden zu einem Bündnis zusammen, das als Ursprung der Eidgenossenschaft gilt. Später wurde die Route über den Gotthard zu einer wichtigen Handelsverbindung zwischen Nord- und Südeuropa.
Die Gemeinden tragen Namen, die auf jahrhundertealte Siedlungen zurückgehen, und viele Ortschaften bewahren Holzbauten und Steinkirchen aus früheren Zeiten. Man begegnet hier dem Urnerdeutschen Dialekt, einer Mundart, die sich von den benachbarten Sprachformen deutlich unterscheidet.
Die Gotthardstrecke der Schweizer Bundesbahnen verbindet das Gebiet mit nördlichen und südlichen Regionen, während Bergpässe den Zugang zu den Nachbarkantonen ermöglichen. Im Winter können manche Hochstraßen geschlossen sein, daher empfiehlt sich eine Prüfung der Bedingungen vor Fahrten in die oberen Täler.
Mehr als die Hälfte der Fläche besteht aus Fels, Eis und Geröll, das für menschliche Nutzung ungeeignet ist. Gletscher bedecken etwa ein Fünftel des gesamten Gebiets und verleihen der Landschaft ein hochalpines Gepräge.
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