Aarau, Kantonshauptstadt in der Nordschweiz
Aarau ist eine Kantonshauptstadt im Norden der Schweiz, die sich am südlichen Fuß des Jura entlang des rechten Ufers der Aare auf 384 Metern Höhe erstreckt. Die Ortschaft bildet das Verwaltungszentrum des Bezirks Aarau und umfasst eine unter Schutz gestellte Altstadt mit einem Kirchturm und mehreren Straßenzügen.
Die Grafen von Kyburg gründeten die Siedlung im Jahr 1240 an der Aare und errichteten eine Burg auf dem Hügel oberhalb des Flusses. Während der Helvetischen Republik fungierte der Ort 1798 für einige Monate als erste Hauptstadt der geeinten Schweiz, bevor die Regierung nach Bern zog.
Das Stadtbild zeigt bemalte Giebel an Häusern aus dem 16. Jahrhundert, die sich entlang enger Gassen aufreihen und dem Ortskern sein unverwechselbares Aussehen verleihen. In der Kantonshauptstadt leben heute Einheimische zwischen historischen Bauten und modernen Geschäften, während die Stadtkirche weiterhin Gottesdienste abhält.
Der Bahnhof verbindet die Stadt über die S-Bahn-Linie S11 mit Zürich, und Busse fahren durch das gesamte Gemeindegebiet. Besucher erreichen die Altstadt zu Fuß vom Bahnhof aus innerhalb weniger Minuten und können die engen Gassen ohne besondere Vorbereitung erkunden.
Die Ruine der Habichtsburg steht nordöstlich der Stadt auf einem Hügel und gilt als Stammsitz der Habsburger Dynastie, die später große Teile Europas regierte. Der Name des Geschlechts leitet sich direkt von dieser Burg ab, die heute noch als Baurest sichtbar bleibt.
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