Lauerzersee, Alpensee im Bezirk Schwyz, Schweiz.
Der Lauerzer See ist ein natürlicher See im Kanton Schwyz, umgeben von Hügeln und Felshängen am Fuß des Rigi-Massivs. Er liegt auf einer Höhe von etwa 447 Metern und besteht aus einem ruhigen Wasserbecken mit einer kleinen bewaldeten Insel, der Schwanau, in seiner Mitte.
Im Jahr 1806 löste ein massiver Bergsturz vom Rossberg eine Flutwelle aus, die Teile des Seeufers zerstörte und mehrere Dörfer in der Umgebung überflutete. Dieses Ereignis veränderte das Seebett dauerhaft und ist bis heute in der Topografie der Umgebung erkennbar.
Der Lauerzer See liegt am Fuß des Hügels Schwanau, auf dem eine kleine mittelalterliche Burganlage steht, die vom Wasser aus gut sichtbar ist. Wer das Ufer entlanggeht, sieht die Ruine direkt über dem See, was dem Ort einen ungewöhnlichen Charakter verleiht.
Das Seeufer ist an mehreren Stellen zu Fuß zugänglich, vor allem in den Gemeinden Lauerz und Steinen, wo einfache Wege am Wasser entlangführen. Bei nassem Wetter können die Wege rutschig werden, festes Schuhwerk ist daher empfehlenswert.
Obwohl der See klein wirkt, ist sein Boden durch den Bergsturz von 1806 an einigen Stellen mit einer dicken Schicht aus altem Geröll bedeckt, die unter dem Wasser liegt. Taucher haben dieses Geröll erkundet und dabei Überreste von Gebäuden gefunden, die damals überflutet wurden.
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