Mont Raimeux, Berg und Aussichtspunkt zwischen Bern und Jura, Schweiz
Mont Raimeux ist ein Berg und Aussichtspunkt in der Grenzregion zwischen Bern und Jura, der sich auf etwa 1.300 Metern Höhe erhebt. Er bietet Wanderwege durch Wälder und Wiesen mit einem Beobachtungsturm auf dem Gipfel, von dem man über die Juraregion blickt.
Auf dem Gipfel steht der ehemalige Militärturm Signal, und die Kantonsgrenze zwischen Bern und Jura verläuft über den Hauptkamm. Der 3,2 km lange Raimeux-Tunnel unter der Westflanke wurde am 30. November 2007 eröffnet und umfährt die Engstelle der Gorges de Moutier an der Autobahn A16. Der Name soll vom altfranzösischen raim stammen, unbebautes, mit Gestrüpp oder Wald bedecktes Land.
Der Name ist vermutlich vom altfranzösischen raim abgeleitet, was unbebautes, mit Gestrüpp oder Wald bedecktes Land bedeutet. Auf der Hochfläche liegen drei kleine Weiler: Raimeux de Corcelles (1110 m ü. M.), Raimeux de Crémines (1116 m ü. M.) und Raimeux de Grandval (1288 m ü. M.), jeder mit Bergbauernhöfen, Pferdeweiden, einzelnen Ferienhäusern und einem Bergrestaurant.
Der Gipfelkamm erstreckt sich rund 8 km in West-Ost-Richtung und ist im Mittel etwa 3 km breit; darauf liegt eine 5 km lange, durchschnittlich 1 km breite Hochfläche. Drei Weiler mit Bergrestaurant liegen am Plateau: Raimeux de Corcelles (1110 m ü. M.), Raimeux de Crémines (1116 m ü. M.) und Raimeux de Grandval (1288 m ü. M.). Unter der Westflanke führt der 3,2 km lange Tunnel du Raimeux der Autobahn A16, eröffnet am 30. November 2007.
Der Gipfelkamm ist der erodierte Kern einer Jurafalte: Der harte Malm-Kalk wurde im Scheitelbereich zweier Antiklinalen abgetragen, wodurch die weicheren Tone und Mergel der Effingerschichten freiliegen. Die Kantonsgrenze verläuft auf dem Hauptkamm, dem Rest der nördlichen Antiklinale. Kletterer nutzen die Kimmeridgien-Felsen der Arête du Raimeux und der Roche Saint-Jean.
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