Irchel, Berggipfel nahe Zürich, Schweiz
Der Irchel ist ein bewaldeter Höhenrücken im Kanton Zürich, der sich nördlich der Stadt Zürich erhebt und seinen höchsten Punkt bei 694 Metern erreicht. Das Plateau wird von Wald, Wiesen und einzelnen Bauernhöfen geprägt und fällt nach Norden hin sanft in die Landschaft des Zürcher Unterlandes ab.
Der Irchel war schon in keltischer Zeit besiedelt, wie archäologische Funde auf dem Plateau belegen. Im Mittelalter nutzten die umliegenden Dörfer seine Wälder intensiv für Holzeinschlag und Weidewirtschaft.
Der Irchel ist vor allem für die Universität Zürich bekannt, die hier einen großen Campusteil betreibt, der von Wald und Wiesen umgeben ist. Wer durch das Gelände spaziert, sieht Studierende und Spaziergänger nebeneinander die gleichen Wege nutzen.
Vom Stadtzentrum Zürich aus ist der Irchel mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, und mehrere markierte Wanderwege führen über das Plateau. Der Rundweg durch den Wald ist auch für wenig geübte Spaziergänger gut geeignet.
Auf dem Irchel-Plateau betreibt die Universität Zürich ein eigenes Naturschutzgebiet, in dem seltene Orchideenarten geschützt werden. Diese Fläche liegt mitten im Campusgelände und ist für Besucher zugänglich.
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