Chiasso, Grenzgemeinde im Kanton Tessin, Schweiz
Chiasso ist eine Grenzstadt an der südlichsten Stelle der Schweiz, direkt an der italienischen Grenze gelegen. Das Gebiet umfasst mehrere Stadtteile und erstreckt sich über flaches Terrain mit einer Höhe von etwa 230 Metern.
Die Siedlung wurde erstmals 1146 als Clasio Tabernarium erwähnt und war ursprünglich von Landwirtschaft geprägt. Die Gründung von Zollbehörden verwandelte sie später in ein Handels- und Verkehrszentrum.
Die Architektur und das Alltägliche Leben werden stark von der nahen italienischen Grenze geprägt, man sieht überall Einflüsse aus der Lombardei. Die Menschen sprechen hier Italienisch und viele Läden sowie Restaurants zeigen einen südeuropäischen Charakter.
Internationale Züge verbinden die Stadt schnell mit Como und Lugano, was Besuchern ermöglicht, einfach zwischen der Schweiz und Italien zu reisen. Der Bahnhof liegt zentral und ist gut erreichbar, Parkplätze sind in der Nähe verfügbar.
Das M.A.X Museum zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in einem modernen Raum. Die Breggia-Schlucht in der Nähe offenbart in ihren Gesteinsschichten 200 Millionen Jahre Erdgeschichte, die man auf markierten Wanderwegen erkunden kann.
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