Älplibahn, Luftseilbahn in Malans, Graubünden, Schweiz
Die Älplibahn ist eine im Sommer betriebene Luftseilbahn von Malans in der Bündner Herrschaft hinauf zum Älpli am Vilan auf 1802 m ü. M. Die Strecke ist 3482 Meter lang und überwindet knapp 1200 Höhenmeter in rund 14 Minuten. Die zwei gelben Kabinen mit der Aufschrift «die älpli bahn» hängen an grauen Metallarmen und tragen zusammengeklappte Sitze an einem äusseren Rahmen.
Der Bau der Älplibahn begann 1939, 1941 wurde sie als Militärseilbahn MSB 105 zur Versorgung der Grenztruppen in Betrieb genommen; die Gemeinde Malans war zu 10 Prozent beteiligt. Von 1945 bis 1973 wurde sie touristisch genutzt, dann wegen fehlender Mittel für Renovierungsarbeiten eingestellt. Ein neu gegründeter, genossenschaftlich organisierter Älplibahnverein sorgte 1982 für die Wiedereröffnung.
Betrieben wird die Älplibahn vom Älplibahnverein, einer Genossenschaft, die 1982 die Wiedereröffnung der 1973 aus Geldmangel für Renovationen eingestellten Bahn erreichte. Freiwilligen-Teams sorgen für den Betrieb der Pendelbahn und des Restaurants bei der Bergstation. Der Name Älpli ist die lokale Verkleinerungsform von Alp, der Weide, die die Bahn erschliesst.
Die Älplibahn verkehrt nur im Sommer und überwindet auf 3482 Metern Strecke knapp 1200 Höhenmeter in rund 14 Minuten. Sie dient als Zugang zum Start oder Ziel des Prättigauer Höhenwegs. Die Talstation liegt in Malans, die Bergstation auf dem Älpli auf 1802 m ü. M.
Die Älplibahn entstand 1939 als Militärseilbahn MSB 105 zur Versorgung der Grenztruppen, an der die Gemeinde Malans zu 10 Prozent beteiligt war. Freiwillige des genossenschaftlichen Älplibahnvereins betreiben bis heute die Bahn und das Bergrestaurant, das 1982 nach neunjähriger Stilllegung wiedereröffnet wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.242 Mitwirkenden weltweit.