Savognin, Dorf und ehemalige Gemeinde in Surses im Kantons Graubünden in der Schweiz
Savognin ist ein kleines Dorf in der Region Surses in den Schweizer Alpen, das in einem breiten Tal namens Sotgôt liegt und vom Fluss Gelgia durchflossen wird. Das Dorf besteht aus traditionellen Steinhäusern mit dunklen Dächern, die sich in die Berglandschaft einfügen, und wird von drei historischen Kirchen geprägt, die seit mehreren Jahrhunderten Teil des Ortsbildes sind.
Das Dorf wurde erstmals 1154 urkundlich erwähnt, doch die Region war bereits in der Bronzezeit besiedelt, wie Funde auf dem Padnal-Hügel zeigen. Im Mittelalter stand Savognin unter der Herrschaft der Bischöfe von Chur und entwickelte sich später zu einer freien Gemeinde, deren Wirtschaft vom Viehhandel und der Nutzung der Alpenpässe geprägt wurde.
In Savognin sprechen die meisten Menschen Romanisch im Surmiran-Dialekt, eine Sprache, die dem Ort einen besonderen Charakter verleiht und Besucher in die lokale Kultur eintauchen lässt. Die Gemeinde lebt von Traditionen, die über Generationen weitergegeben wurden, und man kann handwerkliche Arbeiten und lokale Bräuche sehen, die das tägliche Leben prägen.
Das Dorf ist gut mit dem Auto oder dem Zug erreichbar, wobei die Fahrt von Chur auf den Bergstraßen bereits ein Erlebnis ist und schöne Ausblicke bietet. Im Sommer eignen sich die Wanderwege und Radstrecken in der Umgebung für Tageserkundungen, während im Winter Skilifte auf den nahen Berghängen Wintersportmöglichkeiten bieten.
Der italienische Maler Giovanni Segantini lebte hier in den 1880er Jahren und schuf Landschaftsgemälde, die die Berglandschaft der Region einfingen und über die Alpen hinaus bekannt wurden. Seine Werke dokumentieren die besondere Schönheit des Tales aus künstlerischer Perspektive und zeigen, wie die Natur Künstler inspirierte.
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