Guarda, Geschütztes Bergdorf in Graubünden, Schweiz
Guarda ist ein Bergdorf in Graubünden auf einer sonnigen Terrasse 1653 Meter hoch mit Blick auf das Engadin-Tal. Die Häuser zeigen die traditionelle Engadiner Architektur mit farbig bemalten Fassaden und Holzdetails, die das Ortsbild prägen.
Das Dorf wird erstmals 1160 als Warda erwähnt und war lange Zeit Durchgangsort entlang der alpinen Handelswege. Zwischen 1939 und 1945 führte Architekt Iachen Ulrich Könz eine umfassende Renovierung durch, die das Dorfbild grundlegend erneuerte.
Das Dorf war Inspiration für die Kindergeschichte Schellen-Ursli, die 1945 von Selina Chönz und Alois Carigiet geschrieben wurde und lokale Winterbräuche zeigt. Diese Geschichte prägt bis heute das Bild des Ortes und zieht Besucher an, die die Schauplätze aus dem Buch erkunden möchten.
Das Dorf ist über die Straße erreichbar und verfügt über begrenzte Parkplätze am Ortseingang. Geführte Wanderungen finden regelmäßig statt und ermöglichen es Besuchern, die Architektur und Geschichte durch lokales Wissen besser zu verstehen.
Das Dorf erhielt 1975 den Wakker-Preis für seine Bemühungen, das architektonische Erbe zu bewahren und als geschütztes Schweizer Dorfbild anerkannt zu sein. Diese Auszeichnung würdigte die jahrzehntelong Arbeit zur Erhaltung seiner charakteristischen Merkmale.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.