Benediktinerkloster Mariastein, Benediktinerkloster in Metzerlen-Mariastein, Schweiz
Die Benediktinerabtei Mariastein ist ein Klosterkomplex mit einer dreischiffigen Basilika, deren Architektur späte gotische Züge zeigt, sowie mit einer unterirdischen Kapelle in den Felsen. Das Gelände liegt auf rund 500 Metern Höhe und umfasst mehrere Klostergebäude, die den sakralen Raum umschließen.
Benediktinermönche von Beinwil übernahmen die Wallfahrtsstätte 1648 und errichteten das Kloster mit einer großen Pilgerskirche. Dieses Gründungswerk prägte die weitere Entwicklung des Ortes als religiöser Zentrum in der Region.
Der Name des Ortes leitet sich von der Verehrung Mariens ab, was bis heute das Gebetsleben der Mönche prägt. Pilger kommen herbei, um in der Kapelle zu beten und ihre persönlichen Anliegen vor dem Gnadenbild zu bringen.
Besucher können täglich an Gebetszeiten teilnehmen, die von der Morgengebete bis zur Nachtgebete reichen und nach dem Klosterkalender ablaufen. Es ist ratsam, sich vorher über die genauen Zeiten zu informieren, da diese je nach Jahreszeit variieren.
Im Herzen des Klosters befindet sich eine unterirdische Kapelle, in der ein verehrtes Gnadenbild der Mutter der Barmherzigkeit hängt. Die Wände dieses geheimnisvollen Raums sind bedeckt mit zahlreichen Votivtafeln, die Besucher im Laufe der Jahrhunderte hinterlassen haben.
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