Flüelapass, Gebirgspass in Graubünden, Schweiz
Der Flüela Pass ist eine Bergüberquerung in Graubünden, die auf 2383 Metern zwischen der Albula und der Silvretta anliegt und das obere Engadin mit dem Landwassertal verbindet. Die Straße führt durch ein breites Hochtal mit alpinen Seen und bietet während der Fahrt Ausblicke auf die umliegenden Berggipfel.
Der Pass wurde im 19. Jahrhundert mit einer befestigten Straße erschlossen, die einen wichtigen Handelsweg über die Schweizer Alpen schuf. Diese Straße ermöglichte den Menschen, die Berge regelmäßig zu überqueren und verband zuvor isolierte Täler miteinander.
Das Hospiz auf dem Pass bewahrt die alte Schweizer Tradition, Reisende zu versorgen und ihnen Unterschlupf zu bieten. Die Menschen hier arbeiten seit Generationen, um Wanderer und Durchreisende zu unterstützen.
Die Straße ist normalerweise in den Sommermonaten befahrbar, wobei der Schnee in den Wintermonaten den Zugang sperrt. Der nahegelegene Vereina-Tunnel bietet eine Eisenbahn-Alternative für ganzjähriges Reisen zwischen Klosters und Susch.
An der Passhöhe liegen zwei alpine Seen, der Lai da la Scotta und der Lai Nair, die als Wasserscheide zwischen dem Rhein- und dem Donaueinzugsgebiet dienen. Diese beiden Seen markieren einen seltenen Punkt, wo Wasser in zwei verschiedene europäische Flussysteme fließt.
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