Schiffenensee, Stausee im Kanton Freiburg, Schweiz
Lac de Schiffenen ist ein Stausee im Kanton Freiburg, der von einem Damm gestaut wird und ruhiges Wasser bietet. Die Ufer werden von Klippen, Wäldern und Wiesen geprägt, wobei das Wasser so klar ist, dass man Fische sehen kann.
Der Grosse Rat des Kantons Freiburg genehmigte das Projekt der Staumauer Schiffenen am 20. und 24. November 1959, im selben Jahr wurde der Grundstein gelegt. 1963 war die Bogenstaumauer fertig, und am 18. September 1964 nahmen die Freiburgischen Elektrizitätswerke das Kraftwerk in Betrieb. Der Stausee überflutete das Saanetal, darunter das Bad Bonn, an dessen Namen ein Konzertort in Düdingen erinnert.
Über die Krone der Staumauer auf 534 m ü. M. führt die Hauptstrasse 177 von Murten über Düdingen zum Schwarzsee; der See wird also auf der Strasse überquert, nicht über eine Autobahnausfahrt erreicht. Die Anlage steht auf den Gemeindegebieten von Düdingen und Kleinbösingen, und das Wasser berührt Gurmels, Courtepin, La Sonnaz, Granges-Paccot und Freiburg. Der See ist fast 13 Kilometer lang, daher lohnt es sich, vor der Anreise das Ufer zu wählen.
Der Name des Sees wurde 1964 vom Freiburger Staatsrat nach einem Gutachten des Germanisten Eduard Studer festgelegt und bezieht sich auf das Dorf Schiffenen bei der Staumauer; die älteste Form Syuvenno steht in einer Urkunde von 1294. Das alte Saanebett verschlang auch das seit dem 17. Jahrhundert beliebte Bad Bonn, dessen Name ein neuer Konzertort bei Düdingen weiterführt.
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