Col de Pierre Pertuis, Gebirgspass und Römerstraße in Tavannes, Schweiz
Col de Pierre Pertuis ist ein Bergpass auf 827 Metern Höhe, der Sonceboz und Tavannes durch die Jura-Berge verbindet und historische Verkehrswege kreuzt. Die Landschaft zeigt natürliche Felsspalten und unterschiedliche Straßenverläufe, die verschiedene Epochen des Transportverkehrs widerspiegeln.
Eine römische Inschrift aus dem 3. Jahrhundert dokumentiert den Bau einer Straße, die Aventicum mit Augusta Raurica verband. Der Pass wurde später im Ersten Weltkrieg modernisiert, als Schweizer Armeeingenieure eine erste Automobilstraße konstruierten.
Der Name stammt vom lateinischen Ausdruck Petra Pertusa, was sich auf die natürliche Felsspalte bezieht, die an diesem Berg sichtbar ist. Besucher können immer noch die ursprüngliche Felformation sehen, die dem Pass seinen Namen gab.
Der Pass ist über mehrere Straßenrouten erreichbar: die ältere Bergstraße, die 1932 erneuert wurde, und die moderne Autobahn mit Tunnel. Je nach Route und Jahreszeit sollten Besucher unterschiedliche Fahrtzeiten und Wetterbedingungen einplanen.
Ein 2100-Meter-Tunnel für die A-16 Autobahn wurde 1997 eröffnet und verkürzte die Reisezeiten erheblich. Diese unterirdische Passage veränderte die Bedeutung der historischen Oberflächenrouten und eröffnete unterschiedliche Erfahrungen für verschiedene Reisende.
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