Basler Stadtmauer, Mittelalterliche Stadtmauern in Basel, Schweiz
Die Mauern von Basel sind mittelalterliche Befestigungen, die den Stadtkern umgeben und in mehreren Abschnitten sowie durch drei charakteristische Tore erhalten sind: das Spalentor, Sankt-Alban-Tor und Sankt-Johanns-Tor. Diese Elemente bilden zusammen ein System aus Steinwällen und Durchgängen, die die frühere Ausdehnung der Stadt markieren.
Die innere Mauer entstand um 1230, während die äußere Befestigung zwischen 1362 und 1398 errichtet wurde und die Stadt deutlich vergrößerte. Diese Phasen des Ausbaus zeigen, wie Basel über Generationen hinweg gewachsen ist und sich gegen äußere Bedrohungen schützte.
Die Mauern sind Teil der Basler Identität und prägen das Bild der Altstadt bis heute. Bewohner und Besucher nutzen die erhaltenen Tore und Mauersegmente als natürliche Orientierungspunkte beim Erkunden der Stadt.
Ein Spaziergang entlang der Mauern ist zu Fuß leicht möglich, da die erhaltenen Abschnitte und Tore über die Altstadt verteilt sind. Touristische Informationsstellen bieten Karten und Orientierungshilfen für unabhängige Erkundungen an.
Die äußeren Mauern enthalten Trümmer vom Erdbeben von 1356, was die Nutzung lokaler Materialien aus Katastrophen zeigt. Zudem wurden in den Stein Grabsteine von jüdischen Friedhöfen eingebaut, ein stilles Zeugnis historischer Ereignisse.
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