Immeuble Clarté, Modernes Wohngebäude in Genève-Cité, Schweiz.
Immeuble Clarté ist ein neungeschossiges Wohnhaus in Genf mit Glasfassaden und modernem Aufbau aus den 1930er Jahren. Das Gebäude verfügt über Doppelverglasungen, Schiebefenster und drei asymmetrisch angeordnete Balkone an der Nord- und Südseite, die den Innenräumen zusätzliche Helligkeit bringen.
Le Corbusier und Pierre Jeanneret vollendeten dieses Wohnprojekt 1932 und setzten damit neue Maßstäbe für modernen Wohnungsbau. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als Architekten neue Lösungen für dichte urbane Lebensräume suchten und experimentelle Materialien wie Stahlrahmen und Glas verwendeten.
Das Gebäude symbolisiert den Wandel zu modernem Wohnen in der Schweiz und zeigt, wie innovative Designprinzipien den Alltag der Bewohner prägen. Die offenen Grundrisse und großzügigen Fenster spiegeln eine neue Philosophie wider, die Licht und Raum in den Mittelpunkt des urbanen Lebens stellt.
Das Erdgeschoss zeigt Merkmale zugänglicher Wohnbauten mit zwei Eingängen und Glasbausteinen, die den öffentlichen Zugang ermöglichen. Im Inneren finden sich Fahrradabstellplätze und Lagerbereiche, die auf den praktischen Alltag der Bewohner ausgerichtet sind.
Ein besonderes architektonisches Detail ist die Glaskuppel aus Gliedern oberhalb des achten Stockwerks, die Licht direkt in die Treppenhäuser leitet. Dieses Element zeigt, wie die Planer jeden Aspekt des Gebäudes für Helligkeit und Funktionalität optimierten.
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