Klöntalersee, Stausee in Glarus, Schweiz
Der Klöntalersee ist ein Stausee im Kanton Glarus, der sich über mehr als 5 Kilometer durch das Tal erstreckt und an seiner tiefsten Stelle fast 50 Meter misst. Die Wasseroberfläche spiegelt die umliegenden Berghänge wider und verändert ihre Farbe je nach Licht und Wetter.
Die Staumauer wurde 1908 fertiggestellt und machte diesen Ort zum ersten Wasserkraftwerk der Schweiz, das ein natürliches Gewässer für Elektrizität nutzte. Das Projekt vergrößerte das Volumen des ursprünglichen Sees erheblich und prägte das Tal neu.
Der Name dieser Wasserfläche stammt vom Klöntal, dem Tal, das sie füllt und dessen Form sie heute nachzeichnet. Die Ufer ziehen Wanderer an, die entlang der flachen Abschnitte spazieren oder an den Kiesstränden rasten.
Züge von Zürich nach Glarus bringen Besucher in die Nähe, von wo aus Busse 72 oder 504 mehrmals täglich zum Tal fahren. Die Haltestellen liegen in Gehweite der Ufer, und breite Wege machen den Zugang einfach.
Die Höhenlage auf rund 850 Metern und die Tiefe schaffen Bedingungen, unter denen Taucher im Winter unter Eis trainieren. Diese Praxis zieht kleine Gruppen an, die in der Kälte tauchen und die besondere Sicht unter der Eisdecke nutzen.
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